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Bran da Morrigu Bearbeiten

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Geschichte Bearbeiten

Das letzte Rot des Sonnenlichts verschwand in Schwärze. Überall in der Stadt regte es sich. Häuser, noch vor wenigen Minuten fast verlassen wirkend, erwachten zum Leben. Türen öffneten sich knarrend, Lampen (Laternen, Öllämpchen) warfen ihr Licht gleich darauf auf die dunklen Straßen Elterans. Ströme von Menschen und anderen Wesen machten sich auf den Weg. Die meisten gehüllt in dunkle Mäntel, alle hielten ihren Stab fest in der Hand. Es war ein allwöchentliches Ritual, abgehalten zur siebten Abendstunde. Und am Ernst, der die Gesichter zeichnete, war deutlich zu erkennen, dass den Bewohnern dieser Welt dieses Ritual, so merkwürdig es außen Stehenden auch erscheinen mochte, immens wichtig war. So strebten sie einem fernen Punkt zu,, wo, noch nur undeutlich zu erkennen, mächtige Bauten gen Himmel ragten, die meisten in ihre Gedanken versunken. Man nannte sie hier ehrfürchtig Die Schreine und jeder dieser Schreine stand für ein Element: Feuer, Wasser, Luft, Erde und Geist. Einstmals, als die Welt noch jung war, hatte jene Macht, die das Schicksal der Welt lenkte, sie erbaut, als Symbole der Macht. Wer immer drei von ihnen eroberte beherrschte das Land für eine Woche. Und so strebten sie, die der dunklen Seite angehörten jeden siebten Tag an diesen Ort, um hier, am Morgen der Nacht, gegen jene zu kämpfen, die sich der Seite des Lichts angeschlossen hatten. Woche für Woche war dies so. Und Woche für Woche war das Resultat ein anderes. Sheramisu stand auf einem Hügel. Das dunkle Haar wehte hinter ihr im Abendwind. Um sie herum standen die Gefährten, schauten sie mit forschenden Augen an, warteten auf ihre Befehle. Die Elfe seufzte. Sie erwarteten viel von ihr, doch nun ja, sie war letztlich die Anführerin dieser kleinen, verschworenen Gemeinschaft und so war es wohl nicht verwunderlich, dass die anderen ihr überließen, sie anzuweisen, ihnen zu sagen, auf welchen der Schreine der Angriff erfolgen sollte. Ihr Blick glitt zum Himmel. Das letzte Licht verblasste. „Gi zhennu ciiholtryui, ghil ussta lar... Tesso unsaa,veldrav l ditronw draeval zhah ulu krej l xonathull.“ Leise formten ihre Lippen die Worte in der Sprache der Dunkelelfen. Dann schloss sie die Augen, lauschte in die Dunkelheit. Von ferne klangen Schreie an ihr Ohr, Kampfschreie, mit denen sich die Gefährten der Dunkelheit motivierten, bevor sie, den Stab hoch erhoben, einen der von der Gegenseite besetzten Schreine stürmten. Und manches Mal mischten sich Entsetzensschreie darunter, wenn sie, von den Lichtmagiern tödlich verwundet, zu Boden sanken, schneller noch, als sie ihre Zauber über die Lippen bringen konnten. Doch der Gott des Chaos, Curulum, erweckte die Toten wieder zu neuem Leben, so dass sie bald erneut in die Schlacht stürmten. Nur sie standen noch immer hier oben. Die Gefährten schauten sehnsüchtig zu den Schreinen hinüber, wo der Kampf hin und her wogte. „Qualla, gi olath ciiholtryui d thalack, Morrigan. Belbau udossa natha madari.“ Sie flehte schon fast. Natürlich hätten sie auch ohne das Zeichen der Göttin in die Schlacht ziehen können, doch wagte sie es nicht, ihre Gefährten ohne den Segen Morrigans ziehen zu lassen, egal wie stark das Begehren in ihren Augen flackerte. „Bitte habt noch etwas Geduld. ich bin sicher, unsere Göttin wird uns nicht im Stich lassen.“ Doch auch in ihrem Blick stand die bange Frage, wie lange Morrigan sie diesmal auf die Folter spannen würde. Dabei schien alles nach einem Sieg auszusehen. Das Orakel hatte einen deutlichen Sieg vorhergesagt. Das Opfer an die Göttin war angenommen worden. Warum also ließ sie sie so lange warten? Sie wussten nicht, wie es vorne bei den Schreinen aussah. War ihre Seite auf der Siegerstraße? Wurden sie vielleicht sogar dringend gebraucht? Doch nein, was dachte sie da nur? Wie konnte sie die Göttin, wie konnte sie Morrigan auch nur einen Moment in Zweifel ziehen? Shera schüttelte den Kopf. Doch das Warten zermürbte sie. Und wenn sie sich das nervöse Spiel der Finger und Hände, der Füße und Beine, das Zucken der Münder, die sehnsuchtsvollen Blicke der Gefährten ansah, dann wusste sie, dass es nicht nur ihr so ging. Noch einmal hob sie die Stimme, diesmal lauter, rief fast in die Nacht: „Qualla, gi zhennu ciiholtryui, xuat origato udossa kyorl jala mzild.“ Und dann hörte sie es. Deutlich vernehmbar durchschnitt der Ruf eines Raben die Nacht, übertönte sogar die Kampfgeräusche. „Los!“ rief die Elfe und stürmte, den Zauberstab über ihren Kopf schwingend, voran.


Derzeitiger Ausbau der Gilde Bearbeiten

  • Lager
  • Manazucht
  • Marktstand
  • Monument des Kampfes


Regeln Bearbeiten

Wir haben keine starren Regeln, wichtig ist uns einzig und allein der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit. Es gibt bei uns keine Steuern, jeder gibt, was er geben kann. Und es wird zusammen entschieden, was der jeweils nächste Schritt sein wird. Das Einzige, wo wir sehr böse werden würden, wäre, wenn jemand einen Wächterstein verkaufen sollte. Dann verliert er seinen Platz bei den Raben.


Memberaufnahme Bearbeiten

Momentan nicht, da wir über keine freien Plätze mehr verfügen und somit vollkommen ausgelastet sind.


Gildenführung Bearbeiten

Der Leiterin dieser dunklen Gilde ist Sheramisu.

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